Welcome Bartisworld.de
Mario´s Bartagamenwelt

Startseite

Unsere Männchen

Unsere Weibchen

Unsere Terrarien

Abzugeben

 

Argentinische Schabe (Blaptica dubia)

Beschreibung:
Die Blaptica dubia ist mit etwa 4cm Körperlänge und knapp 2cm Breite als Imago ein kräftiger Happen. Die Männchen sind geflügelt und flach gebaut (etwa 3-5mm dick), die Weibchen flügellos und stärker (5-7mm). Der glänzend schwarzbraune Körper trägt an jedem Segment an der Seite je einen hellen Fleck. Mehr oder auch weniger deutlich erscheint er auch längs der Mittellinie. Der Flügelansatz des Männchens und der Flügelstummel des Weibchens heben sich durch ihre rotbraune Färbung ab. Der Rand des Halsschildes und der Flügel färbt sich mit zunehmendem Alter von hellbraun bis mittelbraun. Die frisch geschlüpften Jungtiere sind 5-6 mm lang, zunächst weißlichgrau und nach dem Aushärten des Chitinpanzers stumpf braungrau gefärbt. Sie behalten diese Farbe bis zur letzten Häutung bei und sehen einer Kellerassel recht ähnlich. Ab etwa 2 cm Länge lassen sich die Geschlechter leicht unterscheiden: Die Flügelanlagen der Männchen sind etwa doppelt so lang wie die der Weibchen. Die Länge der Fühler beträgt etwa die Hälfte der Körperlänge.

Argentinische Schabe - Blaptica dubia - Bartisworld.deArgentinische Schabe - Blaptica dubia Baby - Bartisworld.de

Entwicklungszeiten:
Bei einer Temperatur von 23-25 °C brauchen die Jungtiere etwa 6 Monate bis zur letzten Häutung, bei 28-32 °C dagegen nur 6½ - 9½ Wochen. Etwa 6 Wochen später sind die Tiere dann geschlechtsreif. Die Lebensdauer beträgt 1 - 1½ Jahre. Das Weibchen trägt die honigfarbene Eikapsel (Oothek), in der die Eier dicht in Zweierreihen gepackt sind, so lange in sich, bis die 15 - 30 Jungtiere ausschlüpfen. Alle 7 - 8 Wochen entläßt ein Weibchen eine Eikapsel, wenn es konstant bei 23 - 25 °C gehalten wird. Während des Schlüpfvorgangs sitzt das Tier schützend über den Eiern, bis die Jungen in alle Richtungen davonkrabbeln; es ist wohl eine eihfache Art der Brutfürsorge.

Behälter, Substrat und Einrichtung:
Zur Unterbringung eignet sich jeder glattwandige Behälter mit dicht schließendem Deckel, wie ein ausgedientes Glas- oder Plastikaquarium, ein Farbkübel oder eine Plastikwanne, wie sie im Haushalt verwendet wird. Der größte Teil des Deckels soll zur Belüftung mit Fliegengitter bespannt sein. Besonders praktisch ist ein Behälter mit Gitterboden, durch den der Kot fällt und somit die Reinigung sehr erleichtert. Beispiele dafür wären der selbst gebaute Kästen und eine Plastikwanne, deren Boden man aussägt, mit Fliegendraht (2 - 2,5 mm Maschenweite) versieht und durch grobes Gitter verstärkt. Man stellt die Wanne dann auf Füßchen in einen passenden Untersetzer. Etwa 800 cm2 Grundfläche (z. B. 20 x 40 cm) reicht für 300 - 500 Tiere, 1600 cm2 für 700 - 1200 Tiere, bei jeweils 15 cm Höhe des Behälters.

Schabenzuchtkasten - Bartisworld.de

Schaben-Zuchtkasten aus PVC. a) Gitter, b) Deckel, c) Zuchtbehälter mit Gitterboden, d) Zapfen, e) Bohrung für Zapfen, f) Auffangwanne.

Die Zucht wird sich allein bei Zimmertemperatur nicht günstig entwickeln. Als zusätzliche Heizquellen können dienen: Heizkörper, Kachelofen, Vorschaltgerät, Heizkabel oder -matte, Elstein-Strahler, Wärmeschrank (Heizkabel oder -matte sollten in einem doppelten Boden untergebracht sein, damit die Schaben keine stromführenden Teile annagen können). Die Einrichtung für Blaptica dubia besteht nur aus mehreren Lagen Eierkartons, wobei eine Stelle bis zur Bodenfläche für die Feuchtfütterung frei bleiben sollte. Bei Blaberus craniifer hat sich eine 2 cm hohe Schicht Hobelspäne oder ungedüngten Torfs, die man ständig feucht hält, als Einstreu gut bewährt; darauf schichtet man die Eierkartons. Die unterste Lage wird man häufig auswechseln müssen, da sie schnell durchweicht. Wichtig ist, daß man den Behälter von oben bedienen kann, da sich Schaben als lichtscheue Tiere unter den Eierkartons aufhalten und vor allem bei starkem Besatz durch eine seitliche Tür regelrecht "davonfließen" könnten.

Futter:
Die meisten Schaben sind bekanntlich Allesfresser. Da sie ihre Inhaltsstoffe an unsere Pfleglinge weitergeben, sollten wir sie jedoch ein wenig verwöhnen. Als trockene Futterauswahl bieten wir Hafer- oder Hundeflocken, Weizenkeime, Preßlinge für Mäuse oder Kaninchen, Fischflocken.Manche Presslinge sind allerdings sehr hart und können deshalb von den Schaben kaum gefressen werden. In einer alten Kaffeemühle mit Schlagwerk kann man sie zerkleinern. Dieses Futter streut man einfach auf den Boden der Zuchtwanne und auf die Eierkartons, für die Totenkopfschabe jedoch nur zwischen die Eierkartons. Bei einem Behälter mit Gitterboden wird man selbstverständlich die Flokken auf den Eierkartons verteilen. Da Weizenkeime schnell austrocknen, streut man sie regelmäßig in geringen Gaben aus. Auch das andere Trockenfutter sollte man nicht zu üppig bemessen; nach etwa einer Woche sollte es aufgefressen sein. Mäuse-Alleinfutter wird nur derjenige geben, der auch Mäuse züchtet, da es nur sackweise verkauft wird. Den Flüssigkeitsbedarf deckt man durch feuchtes Futter, das man im Abstand von 1-2 Tagen frisch reicht. Man legt es auf den Boden des Zuchtbehälters oder stellt es in flachen Schälchen hinein. Löwen-zahn, Endiviensalat, Apfel, Apfelsine, Gelbe Rübe (Karotte), gekochter Reis, Quark und angerührte Milch-Fertigbreie für Kleinkinder ergeben eine Auswahl an Futtersorten, mit denen man das ganze Jahr hindurch Schaben gut ernähren kann. Trinkwasser erübrigt sich bei saftreicher Nahrung.

Zuchtbedingungen:
Licht: Schaben lieben die Dunkelheit und werden erst nachts munter. Deshalb ist ein dunkler Platz gerade richtig für sie. Gelegentlich sollten sie aber auch einmal Licht sehen.
Temperatur: Die beiden angeführten Schabenarten fühlen sich erst bei Temperaturen von 25-30 °C wohl und vermehren sich dann auch gut, 30 °C sollte aber die Höchsttemperatur sein. Bei Temperaturen unter etwa 15 °C und über 32 °C findet keine Fortpflanzung mehr statt und es kann eventuell der Kälte oder Hitzetot eintreten.wenn dies über einen längeren Zeitraum stattfindet.
Feuchtigkeit: Die Luftfeuchtigkeit sollte bei der Totenkopfschabe nicht unter 60 % absinken. Die Argentinische Schabe begnügt sich mit niedrigeren Werten um 30-50 %.

Futtertierschrank - Bartisworld.deZuchtbox - Bartisworld.de

Vorschlag aus meiner eigenen Zucht:
Ich selbst züchte und halte meine Schaben nach den obengenannten Kriterien. Die Boxen sind handelsübliche Stapelboxen aus dem Schwedenhaus mit Deckel. Diese habe ich wie folgt abgeändert so das ich 2 Boxen ineinander habe, davon bei der inneren unten zum Teil den Boden herausgetrennt habe und mit Heißkleber Aluminiumgaze eingeklebt habe, die äußere dient jedeglich als Auffangbehälter für den Kot. Halten tue ich meine Schaben im Keller in einem selbst gebauten Futterschrank. Dieser ist beheizt mit einem 60Watt Keramikstrahler und wird mit einer Temperatur von 27°C betrieben. Die Temperatur steuere ich mit einem einfachen Thermo Controler. Ganz wichtig ist auch wenigstens eine Energiesparlampe das auch mal das Tageslicht simuliert wird. Das Licht geht Täglich mal für 3std. an, somit wird bezweckt das die Inaktiv werden (das fördert die Verpaarung). Als Bodengrund und Trockenfutter verwende ich Haferflocken sowie Matzinger Hundeflocken. Als Feuchtfutter gebe ich jeden 2. Tag nen halben Apfel oder auch mal etwas Gurke u.s.w...

Besondere Hinweise:
Die große Zucht unterscheidet sich nur vorn Umfang her und nach der Anzahl und Größe der Behälter von der kleinen Zucht. Schaben sind ausgesprochen leicht zu züchten. Durch ihre langsame Entwicklung und ihr langes Leben läuft auch die Zucht kontinuierlich ab, ohne so große Schwankungen, wie zum Beispiel bei Wanderheuschrecken. Deshalb ist die Zucht von Schaben auch für einen Vivarianer bestens geeignet, der nur wenige Tiere versorgt, da man mit Schaben "immer etwas im Hause hat". Vor allem Blaptica dubia, die sich noch langsamer bewegt als Blaberus craniifer, erweist sich für eine Zucht in der Wohnung als nahezu ideal und kann die Mehlwürmer weitgehend ersetzen. Uns ist kein Fall bei diesen bei den Schabenarten bekannt, bei dem sich entwichene Tiere in einer Wohnung, die das übliche Maß an Sauberkeit aufweist, auf Dauer gehalten oder gar vermehrt hätten. Sie können wohl wochenlang ohne Nahrung auskommen, werden dann aber immer schwächer, und irgendwann findet man die Ausreißer entkräftet oder tot. Allerdings ist es möglich, daß sich Schaben in einem größeren Terrarium in dem sie günstige Bedingungen, wie Wärme, Futter und Versteckmöglichkeiten vorfinden, fortpflanzen. Gelegentliche Kontrollen sind deshalb unumgänglich, Der Zuchtansatz sollte nicht zu klein sein: 25-30 Weibchen, 5-10 Männchen und 50-100 Larven in verschiedenen Größen sind die Mindestmenge. Erst dann, wenn sich die Tiere deutlich vermehren, sollte man größere Mengen verfüttern; dabei wählt man, solange die Zucht anwachsen soll, zuerst die Männchen aus. Ein einzelner Behälter genügt vollkommen. Man sollte ihn regelmäßig säubern, sonst stellen sich leicht Milben ein, die nur mühsam wieder zu entfernen sind. Es ist jedoch nicht jedes Mal notwendig, die Eierkartons auszuwechseln. Der günstigste Zeitpunkt für die Reinigung ist dann gekommen, wenn gerade das ganze Futter aufgefressen ist. Am schnellsten läßt sie sich durchführen, wenn man einen zweiten, gleich großen Behälter und - bei einer Wanne ohne Gitterboden - ein Sieb (Maschenweite 2,5 mm) mit glattem hohem Rand zu Hilfe nimmt. Jede Lage der Eierkartons dreht man im Zuchtkasten um, klopft sie ab und legt sie in den zweiten Behälter. Beim Kasten mit Gitterboden schichtet man die Kartons anschließend wieder zurück und reinigt am nächsten Tag die Auffangwanne, wenn der ganze Kot durchgefallen ist. Bei der geschlossenen Wanne schüttelt man portionsweise den Schmutz, der sich unten gesammelt hat, im Sieb durch, wäscht die Wanne aus und legt dann die Kartonlagen wieder zurück, sofern die Hilfswanne nicht jetzt als Zuchtbehälter dienen kann. Dabei nicht vergessen, wieder Futter einzustreuen!

Schädlinge und Krankheiten:
Als Schädlinge sind weißliche, knapp 0,5 mm große Milben bekannt, die man meist durch Wildpflanzen einschleppt. Sie schmarotzen zwar nicht an den Schaben, sondern naschen am Futter, durch ihr massenhaftes Auftreten stören sie jedoch die Zucht. Zudem ist es unangenehm, wenn sie nach jedem Hantieren im Behälter an den Händen umherlaufen, an den Resten des Feuchtfutters dicht an dicht sitzen und auch der Kot nur so von ihnen wimmelt. Da es keine chemischen Mittel gegen Milben gibt, die die Futterinsekten ohne Schaden vertragen, können wir sie nur auf mechanischem Wege loswerden. Allerdings erreichen wir dies nicht von heute auf morgen. Wenn man nicht die ganze Zucht vernichten und neu beginnen will, heißt es bei starkem Befall als erstes: Aussäubern! Damit entfernt man bereits den größten Teil der Plagegeister. Weiter kann man sich ihre Vorliebe für feuchte Stellen zunutze machen und sie dort ködern und vernichten. Als Lockmittel verwendet man einen feuchten Schwamm oder etwas feuchtes Fleisch in einer flachen Schale, auch ein nasses Tuch kann man über den Zuchtbehälter hängen. Selbstverständlich sollte der Köder täglich ausgewechselt werden, bevor er austrocknet; dabei tötet man die Milben mit heißem Wasser. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Schaben in einem Sieb mit hohem Rand unter lauwarmem Wasser gründlichst abzubrausen. Erst wenn sie wieder ganz trocken sind, kommen sie in den gereinigten Behälter zurück. Man sollte dabei nicht vergessen, auch den Deckel sowie die Außenseite und die Umgebung des Kaste zu säubern. Da man keine wildlebenden Schaben verfüttert, sondern eingewöhnte Zuchttiere werden auch keine Krankheiten übertragen. Immer wieder wurde darauf hingewiesen, daß die in allen Schabenzuchten vorhandenen Gregarinen (Sporentierchen der Familie Gregarinidae) für Amphibien und Reptilien schädlich sind Diese Behauptung trifft jedoch nicht zu, sie sollte endgültig der Vergangenheit angehören. Erfreulich ist die geringe Sterblichkeit der Blaptica dubia während der Entwicklung; selten muß man ein totes Tier entfernen. Die vielen vermeintlichen Leichen entpuppen sich bei genauerem Hinsehen als Exuvien, die abgestreiften Häutungshüllen. Auch Kanibalismus kommen nur bei zu hoher Populationsdichte vor. Mit mehr Ausfall ist dagegen bei Blaberus craniifer zu rechnen, die allerdings auch produktiver ist. Nur gut die Hälfte der geschlüpften Tiere erreicht die Geschlechtsreife, wenn wir sie nicht vorher verfüttern.

Verfütterung:
Beim Verfüttern müssen wir daran denken, daß Schaben sehr lichtscheue Tiere sind, die bei Helligkeit nicht aus ihren Verstecken kommen. Tags aktiven Pfleglingen reicht man deshalb mit einer Pinzette, von der Nadel oder aus einer glattwandigen Schale und hat dann zugleich eine Kontrollmöglichkeit. Entwischt uns trotzdem eine Schabe, schauen wir in den warmen, dunklen Verstecken solange nach, bis wir den Ausreißer eingefangen haben. Auch bei nachts aktiven Tieren achtet man darauf, daß nur die Anzahl Schaben ins Terrarium kommt, die auch sofort aufgefressen wird, da die übrigen sonst schnell an Nährwert verlieren. Chamäleons setzt man sie am besten in Reichweite auf einen Ast; finden die Schaben dann keinen Anklang, nimmt man sie sogleich wieder weg. Bei Wasserschildkröten soll man ebenfalls darauf achten, daß die Schaben sofort aufgefressen werden, damit sie sich nicht auf dem Landteil verkriechen können. Schaben sind beliebte Futtertiere bei sehr vielen Echsen, kräftigeren Amphibien, den meisten Wasserschildkröten, vielen Kleinsäugern, Vögeln, Raubinsekten und größeren Oberflächenfischen.

Vor- und Nachteile der Zucht:
Vorteile:

  • Mit wenig Zeitaufwand auf einfachste Art in großen Mengen zu züchtendes Futtertier; darin übertreffen sie noch die Mehlwürmer/Mehlkäfer
  • Bei entsprechender Fütterung hoch-wertige, gut verdauliche, kräftige Happen
  • Zucht nahezu geruchlos, ohne Ge-räuschbelästigung
  • Die Zucht lohnt sich auch, wenn man nur wenige Vivarientiere pflegt

Nachteile:

  • Schaben benötigen für eine schnelle Zucht hohe Temperaturen
  • Entwichene Tiere verstecken sich sofort
  • Viele Menschen haben eine unüber-windbare Abscheu vor Schaben

Info´s über Bartagamen

Futtertiere züchten

Bartagamen und Reptilien Topliste von www.bartagame-info.de Vote 4 me Top 50 Terraristik Links Terra-Portal - Topliste Listinus Toplisten petrank.de reptirank.de ReptiFriend Top 50 Animal Topsites Seite bei Topsitetube bewerten Aquerra - Diese Topliste ist ein muss Hier gehts zur Topliste Datenbiotop.de toplist curtusTOP50 - Die Terraristiktoplist im Netz! Hier gehts zur barti-koepy.de Topliste Hier gehts zur Topliste Hier gehts zur Topliste Hier gehts zur Reptilienßs Toplisten 50 Vote for Terraristikmarkt.com Top 100 Bollog - TerraList Hier gehts zur Topliste Vote for Leopard-geckos.net Top100 Hier gehts zur Topliste Hier gehts zu Achim Boas Topliste Hier gehts zur Kornnatter-Welt Top50 Hier gehts zur neuen Topliste Hier gehts zur Terrarium construction Topliste Hier gehts zur Topliste Hier gehts zur Topliste Hier gehts zur Topliste Hier gehts zur Top100-Liste Vote for this Site @ Terraristik Topliste Schweiz Topliste der Tiere NRW-Tiermarkt-Topsites (Hunde, Katzen, Pferde, Nagetiere, uvm) Forum-Hundesport Topliste Topliste für Tiere In ist wer drin ist Reptira´s Terratopliste Die Toplist von www.Reptilien-Wissen.info
Copyright © 2010 by Bartisworld.de | mts-modellbau.de | Admin